- Musikgottesdienst zu Ostern 2026

Am Ostersonntag besuchte Bezirksvorsteher Torsten Eisak die Gemeinde Greifswald. Mit einer Bibellesung aus Markus 16, 1-15 wurde die versammelte Gemeinde an die Geschehnisse zu Ostern erinnert.

„CHRISTUS IST AUFERSTANDEN!“

Der Bezirksvorsteher nahm in seiner Predigt hierauf Bezug: Die letzten Worte der Bibellesung sind ein Auftrag an uns. Wir sollen den Tod und die Auferstehung des Herrn Jesus und die damit verbundene Erlösung für alle Menschen bezeugen. Wir geben bereits Zeugnis durch unseren Gottesdienstbesuch. Das sei schon ein bewusstes Bekenntnis unsererseits. Aber der Heilige Geist befähigt uns zu bekennen „Christus ist auferstanden.“ Es gibt viele Zeugen der Auferstehung des Herrn der damaligen Zeit in der Heiligen Schrift. Der Auferstandene und der Gekreuzigte sind dieselbe Person. Der aus lauter Liebe das Opfer gebracht hat, ist auferstanden. Und wir werden dem Erstling Jesus Christus folgen.

Die Gemeinde sang das Lied: Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen. In einer der Strophen heißt es: …“der alle Menschen in seinen Händen hält“...

Hierin ist wiederum eine wichtige Aussage und eine Aufgabe zu finden: Wir wollen von ganzem Herzen Christ sein. Christ sein ist eine Aufgabe für das ganze Leben, auch in Alltag und Beruf. Hier können und sollen wir unsere Haltung bekennen, durchdrungen vom Auferstehungsgedanken. Immer voller Hoffnung - auch in Zeiten und Situationen ohne Hoffnung - wollen wir diesen Auferstehungsglauben haben.

Der Bezirksvorsteher erinnerte noch an den Karfreitagsgottesdienst mit Bezirksapostel David Heynes, der den Glaubensgeschwistern ins Herz legte: „Du brauchst deinen Weg nicht alleine gehen. Jesus ging ihn bereits und bietet dir seine Begleitung an. Er hilft dir.“ Gott hält alle Menschen in seinen Händen, trägt, hebt und beschützt sie.

 

Der Gemeindevorsteher Peter Franke sagte in seinem Predigtbeitrag: Manchmal müssen wir es öfter hören: „Fürchte dich nicht!“ Fürchte dich nicht vor dem, was vor dir liegt noch vor dem, was dich umgibt. Jesus Christus hat es öfter zu seinen Zeitgenossen gesagt. Die Frauen am Grab haben sich auch gefürchtet. Aber sie konnten mit Freuden von dannen gehen, weil ihr Glaube gestärkt wurde. Auch wir haben Freude, wir bleiben nicht stehen, wir haben Zukunftshoffnung. Er kommt wieder. Verkündigen wir das.

Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl sagte der Bezirksvorsteher der Gemeinde, dass die Sündenvergebung kein formaler, sachlicher Akt sei. Wir wollen dem Herrn näherkommen. Im heiligen Abendmahl können wir ihm ganz nah sein. Du hast so ein wunderbares Herz, in dir ist so viel Liebe und Großartiges. „Und das andere muss hinaus.“ Dafür haben wir Gottes Vergebung.

Vielfältige Musik prägte den Ostergottesdienst. Gemeinde, Instrumente, Chor und eine Gesangsgruppe trugen zum musikalischen österlichen Erleben bei.