Am Muttertag, dem 10. Mai 2026, feierte unsere Gemeinde einen festlichen Gottesdienst, gehalten von Priester Berneis. Mitdienend war Priester Welz. Grundlage der Predigt für die 47 Anwesenden und 3 IPTV-Empfangsstationen war das Bibelwort aus Philipper 3,13–14:
"Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus."
Sowohl der zahlreiche Blumenschmuck rund um den Altar als auch die Musik trugen zur festlichen und freudigen Stimmung bei.
Im Mittelpunkt stand das Bild eines Läufers, der sich nicht von dem ablenken lässt, was hinter ihm liegt, sondern den Blick auf das Ziel richtet. So wurde deutlich gemacht, dass auch unser Glaubensziel vor uns liegt: die Wiederkunft Christi und die Gemeinschaft mit dem Herrn.
Vergangenheit lässt sich nicht verändern, doch unser heutiges Handeln und unser weiterer Weg liegen in unserer Verantwortung. Entscheidend ist dabei nicht, schneller zu sein als andere, sondern gemeinsam das Ziel zu erreichen. Besonders die Müden, Zweifelnden und Erschöpften sollen dabei nicht aus dem Blick geraten. Gerade im Glaubensleben braucht es immer wieder Kraft, Ausdauer und Ermutigung füreinander.
Ein weiterer Gedanke bezog sich auf einen Marathonlauf. Auch wenn ein Marathon lang und anstrengend ist, kennt der Läufer sein Ziel. Im Glauben erscheint der Weg manchmal noch weiter und kräftezehrender. Umso wichtiger ist die Stärkung, die Christus schenkt, u.a. im Heiligen Abendmahl, in dem wahres Leben und neue Kraft empfangen werden dürfen.
Passend zum Muttertag wurde auch über das Wesen der Mutterschaft nachgedacht. Muttersein endet nicht mit einem bestimmten Lebensabschnitt. Liebe, Sorge, Verbundenheit und Verantwortung bleiben oft ein Leben lang bestehen, unabhängig vom Alter der Kinder oder den Umständen des Lebens.
Zum Abschluss des Gottesdienstes erhielten alle Glaubensschwestern einen kleinen Blumentopf als herzlichen Gruß und Zeichen der Wertschätzung. Damit sollte allen Schwestern eine Freude bereitet werden, verbunden mit Dankbarkeit für Fürsorge, Liebe, Unterstützung und treue Begleitung im Alltag und im Glauben.
Neuapostolische Kirche