Der Gottesdienst wurde von Bezirksapostelhelfer Mutschler gehalten. In seiner Begleitung waren der Bischof sowie der Bezirksvorsteher, der Bezirksälteste und viele weitere Amtsträger aus den eingeladenen Gemeinden. Die Atmosphäre war von großer Freude und Gemeinschaft geprägt.
Das Bibelwort des Gottesdienstes stammte aus 1. Petrus 5, Verse 8 und 9:
Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht, fest im Glauben …
Die Botschaft des Verses war klar und herausfordernd zugleich: Wir wurden dazu aufgerufen, nüchtern zu sein und wachsam zu bleiben. Denn der Teufel, unser Widersacher, ist ständig aktiv, wie ein brüllender Löwe, der darauf aus ist, Menschen zu verschlingen. Doch wir sind ermutigt, ihm standhaft im Glauben zu widerstehen. Es wurde betont, dass der Teufel letztlich nur eine Maskerade trägt und keine wirkliche Macht über uns hat, da seine Niederlage bereits durch die Kreuzigung und Auferstehung Jesu besiegelt wurde.
Der Bischof riet der Gemeinde demütig zu sein. Ein Jeder kann sich darüber freuen, dass Gott ihn bewacht und liebt. Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war die Heilige Versiegelung eines Kindes aus der Gemeinde Warnemünde. Bezirksapostelhelfer Mutschler verkündete den Eltern, dass ihr Kind heute ein besonderes Geschenk erhalten würde: die Liebe Gottes. Er versicherte ihnen, dass Gott ihr Kind behüten werde und es zu einem Gotteskind werde. Die Eltern wurden dazu aufgerufen, mit ihrem Kind zu beten und regelmäßig die Gottesdienste zu besuchen, damit es im Glauben wachsen könne.
Des Weiteren fand während des Gottesdienstes die Ordination einer Diakonin für die Gemeinde Greifswald statt. Diese Entscheidung wurde als Ruf Gottes betrachtet. Der Apostel gab Vollmacht, Segnung und Heiligung zu dem Dienst als Diakonin.
Der Gottesdienst wurde von Instrumentalisten, dem Gemeinde- und dem Jugendchor umrahmt, die mit ihren Liedern die Herzen aller Anwesenden erfreuten. Zum Abschluss hatten alle die Möglichkeit, sich persönlich zu verabschieden und die Gemeinschaft zu genießen.
Neuapostolische Kirche